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Geschichte der Asociación Esperanza y Caridad

Im Jahre 1981 begannen einige Damen Limas im Stadtteil Rimac mit der Aktion “Ein Glas Milch für jedes Kind”. Es war eine sehr unruhige Zeit, revolutionäre Revolten trieben viele Bürger der Anden in die Hauptstadt Lima, in der Hoffnung auf Sicherheit und Wohlstand. Sie siedelten in Elendshütten um die Stadt Lima herum.

1985 gründeten die Damen einen Verein und nannten ihn Asociación Esperanza y Caridad. Sie wählten Edith R. de Bringas zu ihrer Präsidentin. Sie leitet auch heute noch die Asociación. Nun vergrößerte sich die Gruppe schnell. Sie kauften im Stadtteil Chorrillos ein Grundstück und errichteten darauf die ersten Gebäude. Erst eine Küche, dann einen Krippe und einen Kindergarten.

1992 konnten sie ein weiteres Grundstück erstehen und mit dem Bau einer Schule beginnen. Außerdem wurde nun ein kleines Bürogebäude notwendig. Die Zahl der Kinder wuchs und wuchs. Bald platzte der „Comedor“, wie das Heim nun immer noch genannt wurde, aus allen Nähten.

1999 konnte ein wieder ein angrenzendes Grundstück gekauft werden. Nun hatte man endlich Platz für einen Spielplatz für die Kleinen und einen Bolzplatz. Ein weiteres Gebäude wurde für die Werkstätten benötigt, die die Jugendlichen der Berufswelt näher bringen sollten.

2009 konnte dann auf einem großen Grundstück auf der gegenüber liegenden Straßenseite in einem großen Gebäude die „Secundaria“ eröffnet werden. Eine Schenkung aus den Vereinigten Staaten hatte den Kauf des Grundstücks und den Baubeginn ermöglicht. Nun endlich mussten die Schüler und Schülerinnen nach der „Primaria“ (bis zur 6. Klasse) das Heim nicht mehr verlassen.

2010 können nun endlich die Jugendlichen in Esperanza y Caridad von der Krippe bis zum Ende der 11. Klasse bei uns bleiben und einen Abschluss machen, der in etwa unserem Abitur entspricht. Fast 800 Kinder essen, spielen und lernen jetzt bei uns.

Es gibt eine große, leistungsfähige Küche, eine Bäckerei, die Tag und Nacht backt, eine Schusterei, Schneiderei, Tischlerei, die eine handwerkliche Grundausbildung bieten, das Heim mit den notwendigen Dingen versorgen und mit dem Verkauf der Artikel auch zum Einkommen des Heims beitragen.

Außerdem ist die ärztliche und zahnärztliche Grundversorgung gesichert. Und in zwei Gebäuden sind sanitäre Anlagen für alle Kinder vorhanden. Toiletten und Duschen sind außerordentlich wichtig für die Kinder aus den Slums, in denen es für die meisten kein fließendes Wasser und keinen Strom gibt. Selbstverständlich sind die Schule und die Verwaltung auch mit einer ausreichenden Menge an Computern ausgestattet.

Die Leitung und Verwaltung wird von den Damen des Vorstands und weiteren freiwilligen Mitarbeiterinnen ehrenamtlich ausgeführt. Die gesamte praktische Arbeit leisten die Mütter unserer Kinder.