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Liebe Pateneltern und Freunde von Esperanza y Caridad!

Eure Zuschriften haben uns sehr gut getan. Wir hatten auf positive Resonanz gehofft, als wir den Artikel veröffentlichten. Aber wir haben auch mit etwas Beklemmung auf die ersten Reaktionen gewartet. Wie wird so viel Ehrlichkeit und Enttäuschung ankommen?

Mit Freude und auch mit Stolz haben wir die Kommentare der Pateneltern gelesen. Eure Zuversicht wirkt auf uns wie eine Mutspritze. Es ist ja wahr. Alles, was unsere Patenkinder gelernt haben, ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Wir meinen damit nicht nur das, was sie in der Schule lernen. Mindestens genauso wichtig sind für sie die Zuneigung der Pateneltern, das Ernst-Genommen-Werden und die Hoffnung der Kinder, aus ihrem Leben etwas machen zu können, nicht zu resignieren, sondern alle Chancen für eine bessere Zukunft zu nutzen.


Wir geben nicht auf. Eure Zuversicht gibt uns wieder Mut, mit großer Kraft daran zu arbeiten, dass unsere Patenkinder ihren Platz in ihrer Welt finden.

Aber es wird schwerer werden. Noch hilft uns Frau Griselda Scarneo, sie mit Geld zu unterstützen, wenn unsere Patenkinder besonders unsere Hilfe benötigen. Auch alle zusätzlichen Gelder – z. B. zum Geburtstag oder zu Weihnachten – konnten bisher ausgezahlt werden.

 

Treffen der Pateneltern in Buxtehude

Über die Schwierigkeiten, die wir in Zukunft haben werden, müssen wir bei einem Treffen reden. Wir schlagen vor, dass sich die interessierten Pateneltern und Freunde in einer Gaststätte in Buxtehude treffen. Mein Haus wird vermutlich – hoffentlich – dem Ansturm nicht gewachsen sein. Als Termin schlagen wir den24. März, 19.00 Uhr, vor. Das ist ein Sonnabend. Hamburg hat keine Frühjahrsferien mehr, Niedersachsen hat noch keine Ferien.

Bitte teilt uns mit, ob ihr an dem Sonnabend kommen könnt:

hkrogoll@t-online.de oder: Tel. 04161 4668

 


Endgültiger Vertrauensbruch mit Lima

Liebe Freunde,

dieser Artikel sollte unsere Antwort auf eure positiven Kommentare sein. Aber der Vorstand von Esperanza y Caridad ist uns zuvorgekommen.

Kaum hatten sie die 70 000 Dollar aus Deutschland erhalten, kassierten sie von allen Kindern – auch von unseren Patenkindern – eine Einschreibgebühr von 25 Soles (ca. 9 $) und ein monatliches Schulgeld von 25 bis 100 Soles. Wir sind sprachlos.

Einige unserer Patenfamilien haben ihre Kinder bereits abgemeldet, weil sie das Geld nicht bezahlen können. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Wir überweisen 70 000 $, und unsere Patenkinder müssen die Schule verlassen.

Was in den Köpfen der neuen Vorstandsmitglieder vorgeht, wissen wir nicht und wollen wir auch nicht mehr wissen. Sowie wir eine Liste haben, wie viele unserer Patenkinder die Schule verlassen mussten, werden wir sie hier veröffentlichen. Dann wird es – meinen wir – nur noch darum gehen, wie den Kindern geholfen werden kann. Die Asociación hat sich unserer Meinung nach selbst ausmanövriert. Gern hätten wir das Geld zurückgeholt, aber das geht leider nicht mehr. Über die Gründe dieses unglaublichen Verhaltens können wir nur spekulieren.

Wenn ihr am Sonnabend, dem 24. März, kommen könnt, müssen wir die Konsequenzen beschließen. Ich denke, ihr werdet mit uns der Meinung sein, dass sie nach monatelanger Diskussion nun den Bogen endgültig überspannt haben.

Das Ayudemos-Team

  • Christina Koch:

    Ich bin fassungslos und sprachlos. Ich werde am 24. März kommen.

    Herzliche Grüße,

    Christina Koch

  • Martina und Ulf Berliner:

    Offenbar ist der Vorstand der Asociacion so korrupt und vor allem so kurzsichtig wie die allermeisten Peruaner, die es in Führungsspositionen geschafft haben und das Land und seine Bevölkerung systematisch ausbeuten. Kurzfristiger maximaler Profit um jeden Preis, selbst wenn die Gefahr besteht, sich selbst das Wasser abzugraben.
    Wir kennen das Land ein wenig “von innen” und sind deshalb nicht wirklich überrascht, aber doch sehr enttäuscht und trauig. Ayudemos schien so ein wunderbarer Beweis, dass es auch anders geht, dass es Hoffung gibt.
    Wir sind bei dem Treffen am 24. März dabei. Fehlt nur noch der Name der Gaststätte in unserem Terminplan.
    Ulf und Martina Berliner

  • Peter u. Irene Hohmann:

    Uns fehlen im Moment die Worte wir kommen natürlich am 24. März Herzliche Grüße Peter und Irene Hohmann

  • Regenhardt, Jutta u. Walter:

    Jutta und Walter Regenhardt
    21.Februar 2012
    Wir sind ganz erschüttert und werden am 24.März kommen. Allerdings bin ich (Jutta) bis 18 Uhr beruflich unterwegs.
    Herzliche Grüße
    Jutta und Walter Regenhardt

  • Carsten und Sylvie Wappler:

    Das ist der Gipfel! Wir kommen am 24. März. Grüße
    Sylvie und Carsten Wappler

  • Christine und Thomas Klevenz:

    Liebe Frau Krogoll,
    wir fliegen am 24. 3 nach Lima zu meiner Familie und können nicht kommen.
    Kleine Anmerkung: Nicht alle Peruaner sind korrupt!
    Wir hoffen es wird bald eine Lösung gefunden.
    Liebe Grüße
    Christine Klevenz

  • G.Heidi Krogoll:

    Liebe Freunde,
    ich bin sehr oft in Peru gewesen und habe dort unsympathische, aber auch viele sehr herzliche und wunderbare Menschen kennengelernt. Mit einigen verbindet mich noch immer eine herzliche Freundschaft.
    Auch ich habe viel am dortigen politischen System zu bemängeln. Aber von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen in Peru habe ich viel gelernt.
    Dass der Vorstand korrupt sei, möchte ich ausschließen.
    Viele liebe Grüße an euch alle!
    Heidi Krogoll

  • Silke Gerken:

    Liebe Frau Krogoll,
    ich bin leider genau dieses Wochenende im März in Berlin, stütze und unterstütze jede Entscheidung, die der Kreis mit Ihnen und um sie herum beschließen wird. Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass es Lösungsansätze geben wird.
    Ich drücke uns allen die Daumen,
    beste Grüße aus Horst
    Silke Gerken

  • Susanne und Torsten Förster:

    Liebe Heidi,
    wir sind im ersten Moment auch sprachlos und sehr traurig über diese Nachricht von euch. Wir kommen am 24.03.2012 und hoffen sehr, noch eine Lösung für unsere Patenkinder zu finden. Wir würden gern nochmal alles mögliche mit euch besprechen und überlegen.

    Lieben Gruß und ganz viel Kraft für dich und Das Ayudemos-Team

    Susanne und Torsten Förster

  • Christine Sander:

    Liebe Heidi und liebe anderen Pateneltern,
    ich bin ebenso bestürzt – und habe auch manche Frage, wie z.B. Für welchen Verwendungszweck und mit welcher Vereinbarung waren die 70.000$ gezahlt worden? (Wie steht dieser Betrag in Bezug zum jetzt erhobenen Schulgeld? – oder war die Schulgeldforderung unabhängig davon?) Wer hat diesen großen Betrag aufgebracht? Wer hat ihn entgegengenommen? Und vor allem: mußten wirklich schon Kinder die Schule verlassen? Ohne Ankündigung, ohne Frist, ohne eine Chance, daß wir Pateneltern unterstützen konnten, bevor eine langfristige Lösung gefunden werden konnte?
    Ja – das sind viele Fragen – und sie spielen m.E. eine Rolle für das Verstehen und Einschätzen dessen, was geschehen ist und was getan werden kann.
    Herzliche Grüße aus Aachen sendet Euch Christine

  • Heino Ostermeier, Evelyn van Buer-Ostermeier:

    Wir sind am 24.03. dabei!

    Heino Ostermeier & Evelyn van Buer-Ostermeier

  • Maren Rohde:

    23.2.2012
    Ich bis sehr traurig über den Verlauf dieses Konfliktes.Sie haben eine so wundervolle Aufbauarbeit über so viele Jahre geleistet und es wäre ein Jammer wenn nun alles den Bach runtergeht. Ich werde am 24.3.kommen
    Viele liebe Grüße aus Hannover Maren

  • Jann, Tatjana:

    Hallo Frau Krogoll,
    ich bin sehr bestürzt über die Lage. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass so etwas passieren kann. Ich wünsche, dass Sie und Ihr Team das Ruder noch herumreißen können und dass alles gut ausgeht. Da ich in Baden-Württemberg lebe, kann ich leider nicht zu dem Termin kommen, schade.
    Alles Gute.

    Liebe Grüße

  • Erika Stindt:

    Liebe Frau Krogoll,
    bin soeben nach Hause zurück gekommen. Diese Entwicklung hat mich sehr traurig und sprachlos gemacht. Am 24. März 12 um 19.00 Uhr werde ich in Buxtehude sein. Ich weiß noch nicht, in welchem Lokal.
    Viele liebe Grüße

    Erika Stindt

  • Viktoria+Klaus Knorr:

    Liebe Frau Krogoll,
    auch wir sind erschüttert und ratlos und verstehen es nicht. Wir können uns da nur der Meinung von Christine Sander v. 21.02.12 anschließen. Bei dem Treffen am 24.03. können wir leider nicht dabei sein. Wir denken an alle Pateneltern und ganz besonders an Sie, liebe Frau Krogoll. Vielleicht bringen die nächsten Wochen etwas mehr Erkenntnis und evtl. ein Umschwenken des Vorstandes. Es wird soviel für unsere Patenkinder getan, wir möchten auch weiterhin helfen.
    Ganz viele liebe Grüße von
    Klaus und Viktoria Knorr

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